| Der SFV Hoya von 1931 e.V. erhielt im Jahr 1992 die Kündigung des
Pachtvertrages zum 31.12.1993. Dadurch war zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte eine existenzbedrohende Situation entstanden. Nach entsprechenden Vorplanungen entschieden die Mitglieder am 05.06.1993 auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, den Fortbestand des Vereins durch den Neubau eines Gebäudes an anderer Stelle zu sichern. |
Fieberhaft suchten die Verantwortlichen unter Führung des 1. Vorsitzenden Gerd Witte nach einer Lösung. Überlegungen, den Verein auf einem anderen Gelände neu anzusiedeln, mussten wegen der mit der Genehmigung eines neuen Segelfluggeländes verbundenen Schwierigkeiten wieder verworfen werden. Schließlich konnte ein ca. 10.500 qm großes Baugrundstück am östlichen Ende der vorhandenen Start- und Landebahn als geeignet befunden und der Ankauf mit Hilfe der Stadt Hoya dank eines erheblichen Zuschusses finanziert werden. Unter Federführung von Manfred Wegner und Rainer Lange bauten die Vereinsmitglieder in Rekordzeit und mit einem Eigenaufwand von ca. 13.000 Baustunden ein völlig neues, großzügiges Gebäude auf einem herrlich gelegenen Wesergrundstück mit etwa 1.000 qm Grundfläche. Der ca. 350 qm große Aufenthaltsbereich beherbergt alle notwendigen Funktionsräume mit den dazu gehörigen Ausstattungen, etwa Werkstätten mit Einrichtungen für Kfz-, Holz- und GfK-Reparaturen aller Art, Briefingraum mit Meteosatanlage, Büro, Sanitärbereichen usw. Die etwa 650 qm große Flugzeughalle dient zum Abstellen der Segel- und Motorflugzeuge. Parallel dazu rissen die Vereinsmitglieder die in Jahrzehnten zuvor errichtete Infrastruktur komplett ab. Bereits am 21.01.1995 konnte die erste Mitgliederversammlung in den neuen Räumen durchgeführt werden. Es gilt als sicher, dass der Traditionsverein ohne diese Kraftanstrengung nicht überlebt hätte.
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